Letztes Update: 29.8.2026
Ich bin ein Cacher der ersten Stunde und suche schon seit über 21 Jahren nach Caches. In der Anfangszeit um 2005 gab es noch keine Handy-Navigation mit Live-Karte. Man zog mit ausgedruckten Cache-Beschreibungen los und war ganz klassisch mit dem Garmin-GPS unterwegs. Dieses konnte einem unter dem dichten Blätterdach oft nur träge die grobe Richtung und die Entfernung zum Ziel anzeigen – ohne jeglichen topografischen Hintergrund. Damals waren die Boxen fast durchgehend noch deutlich grösser, meistens echte Tupperware oder Munitionskisten. Es gehörte fest zum guten Ton, darin schöne Tauschgegenstände nach dem Prinzip „Trade up, trade down or equal“ zu tauschen. Obwohl ich schon sehr lange cache, habe ich erst gut 700 Caches gefunden. Das hat seine Gründe:
Ich lege grossen Wert auf qualitativ hochstehende Caches. Damals wie heute ist es nicht mein Ziel, möglichst viele Dosen zu sammeln. Die heutige Flut an "Statistik-Caches" gab es in den Pionierzeiten ohnehin noch nicht; man suchte gezielt nach den wenigen, echten Abenteuern. Ich suche auch heute noch fast ausschliesslich Caches an einzigartigen Orten – wie zum Beispiel auf Berggipfeln, im Untergrund einer Grossstadt oder an schwer zugänglichen Traumstränden. Ein guter Cache ist für mich ein Versteck, das man nicht in fünf Minuten finden kann. Von Caches nahe der lärmigen Autobahn, unter dreckigen, stinkenden Abfalleimern oder lieblosen Tradi-Serien-Caches, die eigentlich Multi-Caches wären, halte ich gar nichts. Auch Lab-Caches, die sich oftmals als einfallslose Nachahmungen von Wherigo-Caches herausstellen, können mich nicht begeistern. Solche Caches lasse ich links liegen.
Gerne cache ich auch in fremden Ländern; so war ich schon in über 20 Ländern rund um den Globus am Suchen. Schon oft haben mich sorgfältig platzierte Qualitäts-Caches zu einmalig schönen Locations in fernen Ländern geführt, die ich ohne Geocaching nie entdeckt hätte.